Wer die Strategie nur im Kopf hat, wird scheitern.

In den letzten Jahren habe ich viele Social-Media-Teams in Strategiefragen beraten. Viele hatten ihre Strategie „im Kopf“.

Ein großer Fehler, denn schnell stellte sich heraus, dass diese weder vollständig war, noch dass alle im Team die gleiche Strategie im Kopf hatten!

Und auch, wenn du scheinbar alleine arbeitest, gibt es viele Stakeholder, die auf die Strategie zugreifen müssen. Mit einer Strategie “im Kopf” fast unmöglich. Mit einer niedergeschriebenen um so leichter:

  • Deine Urlaubs- oder Krankenvertretung kann deine Arbeit ohne große Rückfragen übernehmen.
  • Deine Nachfolgerin oder dein Nachfolger muss nicht bei Null anfangen, wenn du das Unternehmen verlässt oder eine andere Position übernimmst.
  • Abteilungsleiter und Vorgesetzte wissen endlich, welchen Beitrag deine Arbeit zum Erfolg des Unternehmens leistet.
  • Agenturen können sofort loslegen und müssen nicht erst in langen Workshops an Bord geholt werden.

„Schwarz auf weiß“ brauchst du die Strategie natürlich auch, wenn irgendein Stakeholder im Unternehmen plötzlich meint, deine Kanäle nutzen zu können.
Wir alle kennen diese Situationen und wir scheinen ihnen bisher mehr oder weniger machtlos gegenüberzustehen:

  • Der Vertrieb möchte „heute noch“ ein verwackeltes Messefoto veröffentlichen.
  • Die Personalabteilung sucht dringend einen neuen Hausmeister.
  • Der Chef hat irgendwo einen „superwichtigen“ Schnappschuss gemacht, den er jetzt teilen möchte.

Mit einer schriftlich fixierten Strategie kannst du deutlich machen, dass genau dieser Post nicht in den entsprechenden Social-Kanal gehört. Wenn du den Chef oder wenigstens den Marketing-Chef bei der Erstellung der Strategie mit involvierst, hast du sogar noch eine bessere Position, wenn die nächste Anfrage an dich herangetragen wird.

Auch wenn in der Strategie konkrete Ziele festgelegt werden, ist es wichtig, diese schriftlich festzuhalten, um später die Zielerreichung bzw. -verfehlung evaluieren zu können. Das ist auch dann super sinnvoll, wenn du zum Beispiel mehr Budget oder ein höheres Gehalt haben willst. Wenn du zeigst, dass du Ziele setzen und erreichen kannst, hast du eine viel bessere Position.

Eine niedergeschriebene Strategie zeigt dir auch (zum Beispiel unter Verwendung der Impact Cards), wo es noch Lücken gibt, worüber du dir noch keine Gedanken gemacht hast oder wo sich einzelne Punkte widersprechen.

Und wie sollst du die Strategie jetzt niederschreiben?

Das ist eigentlich egal. Ob du ein Word-Dokument öffnest oder einfach ein Blatt Papier und einen Stift nimmst. Wichtig ist, dass du die Strategie überhaupt festhältst.

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Foto des Autors
Jens Wiese ist der Gründer hinter den Impact Cards. Nach mehr als 10 Jahren im operativen Einsatz bei allfacebook.de berät er heute kleine und große Unternehmen zum Thema Social Strategie und Advertising.

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